Schlagwort-Archive: software

Living Linux #22 – Die FSFE uncut

Hallo,

leider Fehlen aufgrund einer kleinen technischen Verpeiltheit sowohl Intro als auch Outro…und auch sonst fehlen die üblichen hohlen Phrasen vorweg. Dafür habe ich aber ein total nettes Interview mit Max Mehl (Twitter: @mxmehl), dem Deutschland Koordinator der FSFE geführt. Das ganze ist komplett ungeschnitten und auch das war keine 100% Absicht. Ich hoffe es ist alles gut zu verstehen, denn während des Interviews habe ich das brummen das auf der Leitung war leicht unterschätzt. Danach musste Auphonic.com alles geben um für euch noch was nettes zu zaubern. Ich gelobe Besserung und werde mit der nächsten Folge auch nicht soooo lange warten.

Wer die FSFE noch nicht kennt…naja ihr wisst schon, einfach dem Link folgen, danach dem Herzen und dann einfach unterstützen.

 

Link zur FSFE

Also viel Spaß mit Living Linux #22

oder Downloaden mit nem rechts-klick

Aufgenommen wurde dieses Gespräch mit Studio-Link. Dem besten Tool für diesen Einsatzzweck. BASTA!

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Linux Presentation Day 2016 in Wolfsburg

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Bundesweiter Aktionstag in über 80 Städten

Infotag: Freie Software und das Computer Betriebssystem Linux.

Die Linux User Group (WOBLUG) Wolfsburg übernimmt die Organisation des nächsten Linux Presentation Day in Wolfsburg und Umgebung.

Termin: 30. April 10-15:00 Uhr
Ort: Schiller40 Coworking Space, Schillerstraße 40, 38440 Wolfsburg
Schiller40 Coworking Space
Geplanter Ablauf:

10:00 Uhr : Einführung und Grundsätze
Freie Software und die Gesellschaft

11:00 Uhr : Wie kann ich starten?
Wie gelingt mir der Umstieg?
Programme und Daten mitnehmen?

bis 11:30 Open Space. Fragen Antworten, Testen…anschauen, was auch immer.

12:30 Uhr : Linux & Office
13:00 Uhr : Linux & Multimedia
13:30 Uhr : Linux & Games
bis 15:00 Uhr Open Space und dann Feierabend.

Der Linux Presentation Day ist eine Veranstaltung, auf der Leute, die Linux gar nicht oder kaum kennen, einen Einblick in den Umgang mit dem Open-Source-Betriebssystem bekommen können. Unterschiedliche Linux-Varianten werden in typischen Alltagssituationen vorgeführt und können ausprobiert werden. Das Ziel der Veranstaltung, die kostenlos besucht werden kann, ist es, den Besuchern bei der Beantwortung der Frage zu helfen, ob auch sie irgendwann in Zukunft Linux nutzen wollen, als Ersatz für oder Ergänzung zu Windows.

ÜBER DEN VERANSTALTER
Linux User Group Wolfsburg trifft sich normalerweise einmal im Monat. Die Treffen dienen dem allgemeinen Austausch über Linux, der technischen Unterstützung bei konkreten Problemen und auch Vorträgen. Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen, (unangemeldet) zu einem solchen Treffen zu kommen.
Weitere Informationen zu unseren Treffen und den sonstigen Vereinsaktivitäten und -angeboten finden ihr hier: woblug.blogspot.de

Ansprechpartner für die Organisation Michael Wehram und Norbert Schulze

(Dieser Artikel wurde von der Seite der WOBLUG übernommen. Das Bild stammt von Norbert Schulze)

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Living Linux #21 – Chemnitzer Linux Tage 2016 Spezial

Hallo,

2 Tage Chemnitz und ganz viel Spaß und tolle Leute. Hier die Links zu dieser Ausgabe:

CMS Garden – Non Commercial Marketing Initiative

IoT Austria – Heimautomation Smart Sarah (Vortrag zum Projekt auf YouTube)

eisfair-ng – Einfach und schnell zu installierender Webserver

Ubuntu – Die Plattform der Distribution

Ubuntuusers.de – Die deutsche Ubuntu Community

YaCy – Software für das eigene Suchportal

Download per rechts-klick

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Der Software-Krieg ist vorbei?

Ich möchte an dieser Stelle mal meine Meinung zu diesem Artikel vom ZDnet.com kundtun.

Es geht im wesentlichen darum, das behauptet wird, Linux 2015 habe den Software Krieg gewonnen. Das sich alle “großen” (gemeint sind vor allem Microsoft und Apple) der freien Software geöffnet haben und nun auf diesem Wege Teil der Open Source Community geworden sind. Das ist jetzt brutal simpel und verkürzt dargestellt, aber ich habe ja auf den Artikel gelinked, damit jeder selbst lesen kann um was es geht.

Welcher Krieg ist denn vorbei?

Es stimmt schon, zu Zeiten von Ballmer und Gates bei Microsoft hatte man eher das Gefühl, das es sich um einen Krieg handelt. Linux wurde damals schonmal gern als “Krebsgeschwür” bezeichnet und der Ton war deutlich rauher, als heute. Aber das ist ja nun auch schon ein paar Jahre her. Aus heutiger Sicht kann ich die Reaktionen der Herren aus Redmond sogar verstehen. Ich meine da kommen so Typen daher, erzählen was von Community und freier Software und verhageln dabei ganz nebenbei das Geschäftsmodell von Microsoft. Bis heute knabbert niemand bei Microsoft am Hungertuch was deutlich zeigt, das jeder seinen Platz gefunden hat. Apple gibt Swift als Open Source raus. Das ist nett von ihnen, aber ist das jetzt auch die Sensation? Muss man sich jetzt als Gewinner fühlen, nur weil die großen Firmen das Entdecken, was jeder Linux User schon seit Jahren weiss? Tut mir leid ZDnet, aber einen Krieg hat es nicht gegeben. Es war nur ein weiteres System, das seinen Platz auf dem Markt gefordert  und ihn nun bekommen hat. Noch dazu denke ich, das der Desktop das entscheidende Kriterium ist und wie es dort aussieht, habe ich in einem anderen Artikel beschrieben. Aber auch dort geschieht was. Der nächste Linux Presentation Day findet am 30.4.2016 statt. Und diesmal nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es wird Veranstaltungen in Frankreich, Italien und sonstwo geben. Das ist eine Entwicklung die so nicht zu erwarten war. Dort wird um die Gunst auf dem Desktop gerungen und bei es gibt immer mehr User die entdecken, wie einfach Linux ist. Die Zahl der Nutzer wächst und das ist doch ein schönes Statement für freie Software.

Mein Weg zu Linux

Als ich mich für Linux entschieden habe, ging es mir am Anfang ganz sicher nicht darum in einen Krieg gegen die Software Giganten zu ziehen. Obwohl ich zugeben muss, das ich speziell in den ersten Monaten ein stärkeres Sendungsbewusstsein hatte und der Meinung war, ich müsste jeden vom “wahren Weg” überzeugen. Das liess schnell wieder nach und ich begann mich auf die Sachen zu konzentrieren, wegen denen freie Software meiner Meinung nach im Vorteil war.  Ich erfreute mich an der Software Vielfalt, oftmals an der simplen Bedienung. Vor allem waren es aber die Probleme, die mich reizten. In den ersten Jahren war es normal, das im Haus überall Rechner (und zwar die hässlichen Grauen) rumstanden. Die brauchten, um Mail zu machen,  einen Server. Der musste sich alleine Einwählen (es gab keine Flatrate) um die Mail zu holen. Das machte man meist Nachts, weil es dann billiger war, falls mal was daneben ging. Sendmail war schon damals ein Monster in Sachen Konfiguration, aber genau da lag der Reiz. Es machte Spaß sich die Tage und Nächte um die Ohren zu hauen nur um am Ende zu bemerken, das die Einwähltöne des Modems in der Nacht noch viel mehr nervten als am Tag.

Ausserdem hatte man was geschafft. Man war der Meinung “am System” zu wachsen. Heute ist es mir fast egal, wer welches System nutzt, ich Missioniere nicht mehr ungefragt. Es gibt überall schlaue Köppenguin-161418_1280fe, die mit dem OS, das sie bevorzugen, geradezu magisch umgehen können. Und genau darum soll es doch gehen. Linux ist für viele Sachen bei mir die Nummer 1. Ich hätte keinen Bock, dieselben Sachen auf einem Mac oder einem Windows Rechner zu machen, weil ich unter Linux einfach weiss, das ich es schnell fertig bekomme. Deswegen liebe ich es so. Man schafft auch nach 15 Jahren noch etwas und findet immer wieder Sachen die neu sind.

Das Ende vom Lied

Seit einiger Zeit steckt in der gesamten IT Szene viel Liebe.  Jeder mag jeden und keiner will mehr der Böse sein. Das Firmen nach wie vor Geschäfte machen und das die Open Source Welt ihnen immer wieder zeigt, das es auch anders geht, ist ein Lernprozess, den die auch noch durchlaufen werden. Geld entsteht nicht automatisch aus Patentklagen. Aber das muss man halt lernen.

Deswegen finde ich es ist gut, wie es ist. Lasst uns die Streitaxt parken und lasst uns auf das konzentrieren, was für uns wichtig ist. Für mich ist es die Freiheit der Software, die Freiheit mit meinem Gerät machen zu können was ich will und die Freiheit alles so anzupassen, wie ich es brauche. Wer übrigens doch noch Bock hat mit der Axt loszuziehen, auf dem 32C3 wurden gerade die zweiten Crypto Wars ausgerufen. Das ist allerdings ein echter Kampf….

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Living Linux #11 – Die mit den Erscheinungen

Hallo,

ich finde es ging, oder ? Ich meine ist doch gar nicht soo lange her, das die letzte Folge erschienen ist. Soll uns aber nicht davon abhalten zu erwähnen was in der neuen Folge ist :

Intro hat diesmal Mark Protze gespendet. Es kommt von seiner CD “Adventure Wonderland”

Canonical will an die Börse

Ubuntu Phone Meizu MX4 in Europa

Open Source und Schule – Das freie E-Book von Sebastian Seitz

Tisa und Open Source Software

 

 

Oder eben auch die Folge direkt herunterladen.

BTW : Es heißt natürlich Rekommunalisierung und das Outro ist ganz Special von meinem Sohn für euch 🙂

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