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Living Linux #28 – Ahoi 2017

Hallo und ein frohes neues Jahr an euch alle!

Ich war ziemlich überrascht, wie euch vielleicht aufgefallen ist, gab es einige Veränderungen. Zum einen werden die Downloads jetzt angezeigt und zum anderen gibt es alternativ alles im OGG Format, so das man nicht mehr zum Mp3 gezwungen ist. Was mich aber überrascht hat, waren die Download zahlen. Ich hatte konkret mit 50 oder 60 Downloads gerechnet, bevor eine neue Folge erscheint. Jetzt sind wir sogar bei über 200! Also tausend Dank dafür!! Ich werde mir was einfallen lassen, wenn wir die 500 knacken!! Ausserdem ist es Wunderbar, das so viele von euch das OGG unterstützen! Daumen hoch, danke!!

Aber ganz nebenbei gibt es ja auch noch Themen, die in der neuen Folge besprochen werden. Ich denke mal, ich hab da folgendes:

33c3 Vorträge:

Snowdens Helfer in Hong Kong : The Untold Story of Edward Snowden’s Escape from Hong Kong
Sicherheitslücken in Reiseseiten : Where in the World Is Carmen Sandiego?
Infrastruktur hinter Drohnen: The Global Assassination Grid

Termine für 2017:

Chemnitzer Linux Tage 2017

Kieler Linux Tage 2017

OpenToonz

UbuCon 2017 sucht einen Veranstaltungsort

 

beste Grüße,

Michael

 

Download als Mp3 (589 Downloads)
Download im OGG Format (530 Downloads)

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Die Zukunft ist da, aber wer nutzt sie ?

Die Technik Revolution ist in vollem Gange

Kaum eine Woche vergeht, ohne das neue Geräte und Gimmicks veröffentlicht/angekündigt werden. Die Personalisierung der Technik ist mit Vollgas unterwegs und verspricht uns, das sie unser Leben erleichtert.

Doch wie nutzen wir die neuen Möglichkeiten ? 

Der Einsatz von Smartphones, Tablets und Co. deckt bei den meisten Menschen den Entertainment Bereich ab. Genau an diesem Punkt werden die Geräte von vielen unterschätzt, denn ihre Möglichkeiten gehen weit darüber hinaus. Sei es im Bereich der Gesundheit, wo es möglich ist die eigenen Daten zu verwalten und zu analysieren oder natürlich auch bei der alltäglichen Arbeit, wo es aktuell eine noch größere Rolle spielt, alles miteinander zu vernetzen. Denn seien wir mal ehrlich, den peinlichen Moment, bei dem kurz vor einem Vortrag 4 gestandene Manager um einen Beamer stehen und den nicht zum laufen bekommen, den kennen wir alle (ähnlich war es mit Lehrern und Tageslichtprojektoren während meiner Schulzeit). Deswegen sieht die produktive und smarte Lösung dieser Situation doch so aus, das man sein Smartphone mit dem Beamer koppelt, den Vortrag aus der Cloud holt und sich voll und ganz auf seine Präsentation konzentrieren kann. Technisch möglich, aber wie oft kommt es vor ?

Verunsichert durch Snowden ?

Der ein oder andere mag zusammengezuckt sein, als ich etwas weiter oben über das Sammeln von Gesundheitsdaten fabuliert habe.  Vielleicht haben die Enthüllungen von Edward Snowden an diesem Punkt doch eine tiefere Wunde hinterlassen als uns  bewusst ist.  Gesundheitsdaten gehören nun mal für jeden einzelnen zu einem sehr intimen Bereich der Privatsphäre. Doch anstatt uns Gedanken über den Schutz dieser Daten zu machen lehnen wir es lieber ab, diese auf einem Gerät zu Sammeln das uns bei der Auswertung helfen kann. Im besten Fall sind Daten die besonderem Schutz unterliegen auf einem Gerät gespeichert, das gezielt Verschlüsseln kann. Wieviel Software zum Verschlüsseln von Daten sind auf einem durchschnittlichen Tablet oder Telefon installiert ?

Ein Tablet in Verbindung mit einer Smartwatch oder einem Fitnesstracker können gute Dienste leisten und uns beim Besuch des Fach- oder Hausarztes eine weitere Informationsmöglichkeit eröffnen, die für einen gesunden oder auf Gesundheit ausgerichteten Lebensstil sorgen. Wie oft nehmen wir eigene Daten mit zum Hausarzt und geben ihm die Chance Veränderungen unseres Gesundheits- Fitnesszustandes zu beurteilen ?

thx 2 pixabay !!

Technikverdrossenheit 4.0 ?

Schon vor einiger Zeit wurde festgestellt, das Studenten zwar immer besser wurden, wenn sie Tabellen und Charts erstellen sollten, aber kaum jemand überhaupt noch in der Lage war die Funktionsweise eines Computers zu erklären. Eigentlich ging der Mensch auch In diesem Bereich seiner Bequemlichkeit nach. Er wurde zum Konsumenten. Um dem entgegen zu wirken wurden Arduino, Raspberry Pi und andere Platinen in die schöne neue Technikwelt erfunden. Der kreative Geist sollte angeregt werden, der Nutzer sollte wieder Macher werden und sich mit der Technik und ihrer Funktionsweise beschäftigen. Diese kleinen Platinen eröffnen kaum zu begrenzende Möglichkeiten, die bei gezielter Nutzung einen echten Fortschritt für das alltägliche Leben darstellen. Wenn man die Verkaufszahlen und Projekte sieht, die seit Markeinführung des Arduino erfasst und veröffentlicht wurde, dann könnte man meinen, das dass Signal zum Start angekommen ist.

Was nun ?

Ich bin nicht der Meinung, das die meisten neuen Geräte nur dem Status oder Bequemlichkeit dienen. In vielen Fällen ist es eher so das der Nutzer mit dem schieren Überfluss der Einsatzmöglichkeiten total überfordert ist und am Ende den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.  Der von mir sehr geschätzte Sven Schneider hat in seinem Blog einen Artikel geschrieben, der eine etwas andere Sicht auf die Technik Revolution bietet. Ich möchte deswegen klarstellen, das dies keine Antwort auf seinen Artikel ist. Wir haben lustigerweise  festgestellt, das wir zur gleichen Zeit an Artikeln mit (fast) konträrer Sichtweise geschrieben haben. Deswegen kann ich jedem nur empfehlen seine Sicht der Dinge zu lesen.

Ich denke auf jeden Fall, das wir die Geräte und Technik die uns umgibt nutzen sollten in dem Sinne in dem wir sie nutzen wollen. Zum angucken von Videos oder Fotos sind fast alle Tablets und Smartphones in der Lage, aber eben auch zu mehr und dieses Potenzial sollte jeder für sich entdecken.

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