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Living Linux #36 – Was ist denn in Bern los?

Hallo,

kaum wird es warm, schon kommt auch eine neue Sendung. Heute steht die Frage, warum ist man in Bern eigentlich so Free Software freundlich? Alle weiteren Themen findet ihr direkt unter diesem Text. Also Viel Spaß…..

 

Ich war bei Nerdzoom.de zum Podcasten.

NerdZoom Podcast Folge 17 – Niemand kommt aus Wolfsburg

 

Trisquel 8 ist erschienen

https://trisquel.info

Stadt Bern will Freie Software an Schulen:

Kann Freie Software auch Umweltschutz?

SoftMaker Free Office 2018 für Linux erschienen

Android integration in Ubuntu 18.10?

Ubuntu Budgie 18.04

 

 

Living Linux 36 als Mp3 (479 Downloads)

Living Linux 36 als Ogg (511 Downloads)

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FreeOffice 2016 erschienen

http://www.freeoffice.com/de/

Vor einiger Zeit hatte ich im Podcast ja über das Softmaker Office gesprochen. Nun ist die “freie” Version dieses Office Pakets erschienen. Frei im Sinne von kostenlos, wirbt das Paket vor allem mit seinen Importfunktionen und der Kompatibilität zum Microsoft Office. Ich hab mich mal im Bekanntenkreis umgehört und der Import von Office Dateien scheint immer noch eines der größten Ärgernisse bei Libre Office zu sein. Ich selbst habe da wenig Erfahrung, da ich nur selten MS Office docs importieren muss.

softmaker_freeoffice_2016_linux_presentations_deMan kann jetzt über Open Source streiten, was bei Free Office 2016 nicht gegeben ist, aber wenn es um den Einsatz von Linux auf dem Desktop geht, scheint gerade die Abhängigkeit von “alten” Docs immer noch eine Hürde für viele Nutzer darzustellen. Deswegen würde ich das Free Office auch jedem Nutzer nahe legen, der sich “auf den Weg” heraus aus der Windows Welt macht.

 

Das Softmaker Office besteht aus den Komponenten TextMaker, PlanMaker und Presentations.

softmaker_freeoffice_2016_linux_textmaker_de

Die Unterschiede zwischen Free und kommerziell

Die Free Version ist zwar im Funktionsumfang gegenüber der Standart und Pro Version eingeschränkt, aber den wenigsten Nutzern dürfte das auffallen. Die Standartversion hat noch eine Rechtschreibprüfung in 20 Sprachen und ein Synonymwörterbuch in 8 Sprachen. Eine erweiterte Seitenleiste und eine angepasste Version des Thunderbird gehören ebenfalls in das Paket. Was ich spannend finde ist die integrierte Dudenkorrektur mit Grammatikprüfung aus der Pro Version. Auch ein Duden-Wörterbücher sind in dem Paket. Jeder der viele Texte schreibt (oder auch Bücher) wird sich schon mal auf die Suche nach einem entsprechenden Tool gemacht haben. Die Referenz in dem Bereich ist für mich Papyrus Autor, von dem es aber leider keine Linux Version gibt.  Auch wenn Papyrus noch einige andere Funktionen hat, so sieht es aus als wäre Softmaker mit dem Office2016 Pro sehr nahe an der Referenzklasse und ist damit auf jeden Fall einen Blick wert.

Wer sich für die kommerziellen Versionen interessiert, kann sich bei Softmaker eine 30 Tage Testversion herunterladen. Einfacher ist es noch sich die Free Version zu laden um dann zu sehen ob man damit klar kommt. Die am Anfang angesprochenen Word Importfilter können dann ein erster Schritt heraus aus dem Windows Garten in eine freie Welt sein.

softmaker_freeoffice_2016_linux_planmaker_de

 

 

 

Alle Bilder der Programme wurden von SoftMaker zur Verfügung gestellt.

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Der Software-Krieg ist vorbei?

Ich möchte an dieser Stelle mal meine Meinung zu diesem Artikel vom ZDnet.com kundtun.

Es geht im wesentlichen darum, das behauptet wird, Linux 2015 habe den Software Krieg gewonnen. Das sich alle “großen” (gemeint sind vor allem Microsoft und Apple) der freien Software geöffnet haben und nun auf diesem Wege Teil der Open Source Community geworden sind. Das ist jetzt brutal simpel und verkürzt dargestellt, aber ich habe ja auf den Artikel gelinked, damit jeder selbst lesen kann um was es geht.

Welcher Krieg ist denn vorbei?

Es stimmt schon, zu Zeiten von Ballmer und Gates bei Microsoft hatte man eher das Gefühl, das es sich um einen Krieg handelt. Linux wurde damals schonmal gern als “Krebsgeschwür” bezeichnet und der Ton war deutlich rauher, als heute. Aber das ist ja nun auch schon ein paar Jahre her. Aus heutiger Sicht kann ich die Reaktionen der Herren aus Redmond sogar verstehen. Ich meine da kommen so Typen daher, erzählen was von Community und freier Software und verhageln dabei ganz nebenbei das Geschäftsmodell von Microsoft. Bis heute knabbert niemand bei Microsoft am Hungertuch was deutlich zeigt, das jeder seinen Platz gefunden hat. Apple gibt Swift als Open Source raus. Das ist nett von ihnen, aber ist das jetzt auch die Sensation? Muss man sich jetzt als Gewinner fühlen, nur weil die großen Firmen das Entdecken, was jeder Linux User schon seit Jahren weiss? Tut mir leid ZDnet, aber einen Krieg hat es nicht gegeben. Es war nur ein weiteres System, das seinen Platz auf dem Markt gefordert  und ihn nun bekommen hat. Noch dazu denke ich, das der Desktop das entscheidende Kriterium ist und wie es dort aussieht, habe ich in einem anderen Artikel beschrieben. Aber auch dort geschieht was. Der nächste Linux Presentation Day findet am 30.4.2016 statt. Und diesmal nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es wird Veranstaltungen in Frankreich, Italien und sonstwo geben. Das ist eine Entwicklung die so nicht zu erwarten war. Dort wird um die Gunst auf dem Desktop gerungen und bei es gibt immer mehr User die entdecken, wie einfach Linux ist. Die Zahl der Nutzer wächst und das ist doch ein schönes Statement für freie Software.

Mein Weg zu Linux

Als ich mich für Linux entschieden habe, ging es mir am Anfang ganz sicher nicht darum in einen Krieg gegen die Software Giganten zu ziehen. Obwohl ich zugeben muss, das ich speziell in den ersten Monaten ein stärkeres Sendungsbewusstsein hatte und der Meinung war, ich müsste jeden vom “wahren Weg” überzeugen. Das liess schnell wieder nach und ich begann mich auf die Sachen zu konzentrieren, wegen denen freie Software meiner Meinung nach im Vorteil war.  Ich erfreute mich an der Software Vielfalt, oftmals an der simplen Bedienung. Vor allem waren es aber die Probleme, die mich reizten. In den ersten Jahren war es normal, das im Haus überall Rechner (und zwar die hässlichen Grauen) rumstanden. Die brauchten, um Mail zu machen,  einen Server. Der musste sich alleine Einwählen (es gab keine Flatrate) um die Mail zu holen. Das machte man meist Nachts, weil es dann billiger war, falls mal was daneben ging. Sendmail war schon damals ein Monster in Sachen Konfiguration, aber genau da lag der Reiz. Es machte Spaß sich die Tage und Nächte um die Ohren zu hauen nur um am Ende zu bemerken, das die Einwähltöne des Modems in der Nacht noch viel mehr nervten als am Tag.

Ausserdem hatte man was geschafft. Man war der Meinung “am System” zu wachsen. Heute ist es mir fast egal, wer welches System nutzt, ich Missioniere nicht mehr ungefragt. Es gibt überall schlaue Köppenguin-161418_1280fe, die mit dem OS, das sie bevorzugen, geradezu magisch umgehen können. Und genau darum soll es doch gehen. Linux ist für viele Sachen bei mir die Nummer 1. Ich hätte keinen Bock, dieselben Sachen auf einem Mac oder einem Windows Rechner zu machen, weil ich unter Linux einfach weiss, das ich es schnell fertig bekomme. Deswegen liebe ich es so. Man schafft auch nach 15 Jahren noch etwas und findet immer wieder Sachen die neu sind.

Das Ende vom Lied

Seit einiger Zeit steckt in der gesamten IT Szene viel Liebe.  Jeder mag jeden und keiner will mehr der Böse sein. Das Firmen nach wie vor Geschäfte machen und das die Open Source Welt ihnen immer wieder zeigt, das es auch anders geht, ist ein Lernprozess, den die auch noch durchlaufen werden. Geld entsteht nicht automatisch aus Patentklagen. Aber das muss man halt lernen.

Deswegen finde ich es ist gut, wie es ist. Lasst uns die Streitaxt parken und lasst uns auf das konzentrieren, was für uns wichtig ist. Für mich ist es die Freiheit der Software, die Freiheit mit meinem Gerät machen zu können was ich will und die Freiheit alles so anzupassen, wie ich es brauche. Wer übrigens doch noch Bock hat mit der Axt loszuziehen, auf dem 32C3 wurden gerade die zweiten Crypto Wars ausgerufen. Das ist allerdings ein echter Kampf….

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Living Linux #17 – Community Sachen

Der Linux Presentation Day ist vorbei und wir haben es nicht geschafft dort eine Folge aufzunehmen. Warum das so ist, erkläre ich im Podcast. Des Weiteren gab es Gerüchte um Microsoft und Canonical, Google gibt TensorFlow als Open Source frei und der Name für die nächste Ubuntu Version (die mit dem X) steht fest. Ansonsten berichte ich noch ein wenig vom LPD und wie es uns im Schiller40 ergangen ist.

Kauft Microsoft Canonical ?

Deep Learning Software TensorFlow jetzt OSS

Codename X für Ubuntu steht fest

Der Linux Presentation Day

 

direkter Download mit rechts-klick hier

 

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Living Linux #14 – Mit ganz viel Liebe

Bei all dem Mist, der in der Welt so passiert hat die Tech Szene die Liebe entdeckt. Living Linux macht da natürlich keine Ausnahme. Ich habe investigativ nachgeforscht und aufgedeckt, wo sich diese Tech Liebe aktuell Manifestiert und natürlich auch einiges zum Thema Linux zu erzählen.

Themenübersicht :

Nautilus liebt Google Drive

Open Source Code liebt fehlerfrei

Mozilla liebt das Versteckspiel

Raspberry Pi liebt den Weltraum

The Full Circle liebt Libre Office

Linux liebt digitale Assistenten

Folge direkt herunterladen (mit rechts-klick und viel Liebe)

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