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Living Linux #30 – Return of the Franselkopf

Hallo,

der Hund hatte die Datei gefressen. ist das Okay als Ausrede? Nee eher nicht…aber jetzt geht es ja auch weiter. Und zwar mit Folgenden Themen:

Ubuntu Unity vs. Gnome

Replicant Phone – Android ohne Google

Gravit – Eine Alternative zu Adobe Illustrator

Atom Editor 1.18 veröffentlicht

Open Source und Free Software

Living Linux #30 - Return of the Franselkopf Download (536 Downloads)
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Der Software-Krieg ist vorbei?

Ich möchte an dieser Stelle mal meine Meinung zu diesem Artikel vom ZDnet.com kundtun.

Es geht im wesentlichen darum, das behauptet wird, Linux 2015 habe den Software Krieg gewonnen. Das sich alle „großen“ (gemeint sind vor allem Microsoft und Apple) der freien Software geöffnet haben und nun auf diesem Wege Teil der Open Source Community geworden sind. Das ist jetzt brutal simpel und verkürzt dargestellt, aber ich habe ja auf den Artikel gelinked, damit jeder selbst lesen kann um was es geht.

Welcher Krieg ist denn vorbei?

Es stimmt schon, zu Zeiten von Ballmer und Gates bei Microsoft hatte man eher das Gefühl, das es sich um einen Krieg handelt. Linux wurde damals schonmal gern als „Krebsgeschwür“ bezeichnet und der Ton war deutlich rauher, als heute. Aber das ist ja nun auch schon ein paar Jahre her. Aus heutiger Sicht kann ich die Reaktionen der Herren aus Redmond sogar verstehen. Ich meine da kommen so Typen daher, erzählen was von Community und freier Software und verhageln dabei ganz nebenbei das Geschäftsmodell von Microsoft. Bis heute knabbert niemand bei Microsoft am Hungertuch was deutlich zeigt, das jeder seinen Platz gefunden hat. Apple gibt Swift als Open Source raus. Das ist nett von ihnen, aber ist das jetzt auch die Sensation? Muss man sich jetzt als Gewinner fühlen, nur weil die großen Firmen das Entdecken, was jeder Linux User schon seit Jahren weiss? Tut mir leid ZDnet, aber einen Krieg hat es nicht gegeben. Es war nur ein weiteres System, das seinen Platz auf dem Markt gefordert  und ihn nun bekommen hat. Noch dazu denke ich, das der Desktop das entscheidende Kriterium ist und wie es dort aussieht, habe ich in einem anderen Artikel beschrieben. Aber auch dort geschieht was. Der nächste Linux Presentation Day findet am 30.4.2016 statt. Und diesmal nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es wird Veranstaltungen in Frankreich, Italien und sonstwo geben. Das ist eine Entwicklung die so nicht zu erwarten war. Dort wird um die Gunst auf dem Desktop gerungen und bei es gibt immer mehr User die entdecken, wie einfach Linux ist. Die Zahl der Nutzer wächst und das ist doch ein schönes Statement für freie Software.

Mein Weg zu Linux

Als ich mich für Linux entschieden habe, ging es mir am Anfang ganz sicher nicht darum in einen Krieg gegen die Software Giganten zu ziehen. Obwohl ich zugeben muss, das ich speziell in den ersten Monaten ein stärkeres Sendungsbewusstsein hatte und der Meinung war, ich müsste jeden vom „wahren Weg“ überzeugen. Das liess schnell wieder nach und ich begann mich auf die Sachen zu konzentrieren, wegen denen freie Software meiner Meinung nach im Vorteil war.  Ich erfreute mich an der Software Vielfalt, oftmals an der simplen Bedienung. Vor allem waren es aber die Probleme, die mich reizten. In den ersten Jahren war es normal, das im Haus überall Rechner (und zwar die hässlichen Grauen) rumstanden. Die brauchten, um Mail zu machen,  einen Server. Der musste sich alleine Einwählen (es gab keine Flatrate) um die Mail zu holen. Das machte man meist Nachts, weil es dann billiger war, falls mal was daneben ging. Sendmail war schon damals ein Monster in Sachen Konfiguration, aber genau da lag der Reiz. Es machte Spaß sich die Tage und Nächte um die Ohren zu hauen nur um am Ende zu bemerken, das die Einwähltöne des Modems in der Nacht noch viel mehr nervten als am Tag.

Ausserdem hatte man was geschafft. Man war der Meinung „am System“ zu wachsen. Heute ist es mir fast egal, wer welches System nutzt, ich Missioniere nicht mehr ungefragt. Es gibt überall schlaue Köppenguin-161418_1280fe, die mit dem OS, das sie bevorzugen, geradezu magisch umgehen können. Und genau darum soll es doch gehen. Linux ist für viele Sachen bei mir die Nummer 1. Ich hätte keinen Bock, dieselben Sachen auf einem Mac oder einem Windows Rechner zu machen, weil ich unter Linux einfach weiss, das ich es schnell fertig bekomme. Deswegen liebe ich es so. Man schafft auch nach 15 Jahren noch etwas und findet immer wieder Sachen die neu sind.

Das Ende vom Lied

Seit einiger Zeit steckt in der gesamten IT Szene viel Liebe.  Jeder mag jeden und keiner will mehr der Böse sein. Das Firmen nach wie vor Geschäfte machen und das die Open Source Welt ihnen immer wieder zeigt, das es auch anders geht, ist ein Lernprozess, den die auch noch durchlaufen werden. Geld entsteht nicht automatisch aus Patentklagen. Aber das muss man halt lernen.

Deswegen finde ich es ist gut, wie es ist. Lasst uns die Streitaxt parken und lasst uns auf das konzentrieren, was für uns wichtig ist. Für mich ist es die Freiheit der Software, die Freiheit mit meinem Gerät machen zu können was ich will und die Freiheit alles so anzupassen, wie ich es brauche. Wer übrigens doch noch Bock hat mit der Axt loszuziehen, auf dem 32C3 wurden gerade die zweiten Crypto Wars ausgerufen. Das ist allerdings ein echter Kampf….

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Living Linux #14 – Mit ganz viel Liebe

Bei all dem Mist, der in der Welt so passiert hat die Tech Szene die Liebe entdeckt. Living Linux macht da natürlich keine Ausnahme. Ich habe investigativ nachgeforscht und aufgedeckt, wo sich diese Tech Liebe aktuell Manifestiert und natürlich auch einiges zum Thema Linux zu erzählen.

Themenübersicht :

Nautilus liebt Google Drive

Open Source Code liebt fehlerfrei

Mozilla liebt das Versteckspiel

Raspberry Pi liebt den Weltraum

The Full Circle liebt Libre Office

Linux liebt digitale Assistenten

Folge direkt herunterladen (mit rechts-klick und viel Liebe)

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