Warum Linux es noch nicht auf den Desktop geschafft hat

Linux im Jahr 2015, der Durchbruch auf dem Desktop wurde schon einige Jahre zuvor von diversen Medien propagiert, aber geschehen ist es nie. Klar Linux ist in den letzten Jahren gewachsen, einfacher geworden und eigentlich bereit einem ganz normalen Nutzer alles zu bieten, was dieser haben möchte. Die Installation ist keine große Hürde mehr. Das System kommt mit allen Vorzügen die einem den Alltag erleichtern. Unter Windows 7 fällt es mir immer noch schwerer mein WiFi einzurichten als unter Ubuntu, wo das ganze während der Installation quasi im vorbeigehen passiert. Als Nutzer, der seine erste Version (damals SuSe Linux) ungefähr 1996 installiert hat, kratzt man sich am Kopf und fragt sich was das Problem mit Linux sein könnte.

Wenn ich auf die aktuellen Statistiken von Juli 2015 schaue, dann hat Linux weltweit eine Verbreitung von 1,53%. Der Mac liegt bei 7,31% und Windows liegt immerhin noch bei 91,16% (Quelle). Das sind Zahlen die alle für den Desktop gelten. Im Serverbereich sieht es ganz anders aus, da führt Linux klar und seit Jahren die Ranglisten an. Ähnlich dem Supercomputer Bereich wo schon fast Fantasiezahlen von 96 % und mehr erreicht werden. (Quelle)

Aus meiner Sicht besteht das Problem aus 2 Strängen, die es zu lösen gilt. Das eine ist die Vielfalt, die den Nutzer erst erschlägt, dann verwirrt und ihn letztendlich zum Aufgeben verleitet. Das andere ist sagenhaft schlechte Promotion und auch wenn sich dass in den letzten Jahren gebessert hat, ist es immer noch nicht so wie es sein muss.

Zur Vielfalt : Wie oft konnte man in so ziemlich jedem Linux Forum schon die Antwort “Es gibt nur 1 Linux, was Du meinst sind Distributionen” lesen. Die Frage dazu drehte sich meist um “Ich würde gern Linux einsetzen, weiss aber nicht welches ?” Leute die viel auf Foren unterwegs sind werden jetzt eifrig mit dem Kopf nicken. Auf die Antworten, die weniger provokant auf eine solche Frage antworten helfen dem Fragenden nur selten weiter. Da kommen so Sachen wie “je nach Geschmack” – “Was willste denn damit machen ?” – “egal, aber es muss Dir gefallen”.

Damit möchte ich auf gar keinen Fall die Foren Szene kritisieren oder die Leute die eine Frage wie die aus dem Beispiel schon 534 mal beantwortet haben. Es soll nur deutlich machen, vor welchem Problem jemand steht, der anfängt sich mit Linux zu beschäftigen. Man möchte dann in so einem Fall einfach einen Packen mit Live – Systemen anreichen und sagen : “Hier hast Du, schau sie dir alle an, nimm die Distribution mit der Du am besten klar kommst” (oder deine Hardware :-)) Von Einsteiger Seite verstehe ich auch, das man einfach keinen Bock hat sich mal eben 3 oder 4 Distributionen zu ziehen nur um “mal rein zu schauen”.  Von daher wäre es doch angenehm, wenn man frei von jeden Idealismus auf Distro Watch verweisen würde. Dort gibt es eine Rangliste mit den am häufigsten geladenen Distributionen. Nimm Platz 1 oder 2, kann nicht so schwer sein, denn es entspricht offensichtlich dem “Linux Massengeschmack”. Klar würde man es sich damit auch sehr einfach machen, aber der Nutzer, der fragt hat eine klare Antwort und erstmal etwas womit er arbeiten kann. Trotz allem stolpern Szene Neulinge aber immer wieder in die Falle, das sie zwar von Windows weg wollen, aber nicht genau definieren können, was sie stattdessen überhaupt wollen. Da fangen dann die Probleme in der Community an, denn nur zu sagen “das will ich nicht” ohne zu wissen was man will ist vielen in der Linux Szene nicht geläufig. Da ist man es gewohnt sich schon im Vorfeld Gedanken zu machen, was man mit seinem System anfangen will oder wie es auszusehen und zu arbeiten hat. Von daher ist das erstmal nicht zu 100% kompatibel. Wenn ich hier übrigens eine komplette Lösung für beide Probleme hätte, dann wäre würde ich damit auf Vortragsreise gehen. Habe ich nicht, möchte aber die Diskussion zu diesen Themen fördern.

Das zweite Problem, das ich ein wenig übertrieben als “sagenhaft schlecht” bezeichnet habe ist die Promotion, die Werbung für Linux. Erinnert sich noch jemand, als der Windows XP support eingestellt wurde ? Es gab, glaube ich kaum ein Magazin, das auf der Titelseite nicht darüber geschrieben hat, das es der optimale Zeitpunkt wäre auf Linux umzusteigen. Der war es auch ! Der optimale Zeitpunkt ist eigentlich jeden Tag aufs neue, aber wie viele User haben davon gebrauch gemacht ? In meinem Umfeld kann ich das ziemlich genau mit 0 beziffern. Aber was ist dann der Stelle das Problem ? Da bin ich ehrlich gesagt noch ratloser, als bei der Sache mit den Distributionen. Hat Linux immer noch den Ruf des “Freak-Systems” ? Ich habe gestern erst einen Artikel gelesen, der die Vorteile von Linux zwar ganz passabel verkaufte, am Ende aber doch darauf hinwies, das man sich durch die ein oder andere .config arbeiten müsste. Totaler Quatsch…klar kann man das machen, aber seit einigen Jahren ist das total überholt. Zumindest für die, die sich nicht da durch wühlen wollen. Und ich glaube genau diese kleinen Nadelstiche sind es, die den Einsteiger abschrecken. “Da muss man noch..” – “Da sollte man vorsichtig sein…” und so weiter. Wenn ich so einen Artikel lese, der dann auch noch mit überholten Klischees arbeitet, frage ich mich ob es wirklich die Intention des Journalisten war, dem Leser Linux näher zu bringen. Ein neuer Ansatz, den ich sehr vielversprechend finde ist der Linux Presentation Day. Dabei soll Linux für den Nutzer präsentiert werden. Also keine Zauberei auf der Shell und auch sonst keine Magie 🙂 Werbung für das System ist das beste was man machen kann und dem User die Angst davor zu nehmen, indem er direkt probieren und fragen stellen kann ist ein Weg, der das Image vom Freak System schnell in Luft auflöst.

Was es sonst noch für Möglichkeiten gibt, da sind der Fantasie  kaum Grenzen gesetzt. Allerdings hat man das Gefühl, das viele LUG´s sich ein wenig in ihre Ecke zurück gezogen haben und dort für sich hinwirken. Ich hoffe wie gesagt darauf das der LPD ein Erfolg wird und es viele neue User gibt, die dann auch den sozialen Aspekt hinter Linux erkennen und die Treffen der LUG´s besuchen.

Was habt ihr noch für Ideen, was könnte man noch machen um Linux bei ganz normalen Nutzern auf den Desktop zu bringen ??

 

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11 Gedanken zu „Warum Linux es noch nicht auf den Desktop geschafft hat

  1. Pingback: Der Software-Krieg ist vorbei? | Living Linux Podcast

  2. baufred

    Linux vs. Desktop … interessant aus verschiedenen Blickwinkeln …

    Nicht nur hier, auch in Gesprächen, ist bei den Jüngeren das Spielethema Hauptargument gegen Linux … egal welche Distri …

    Selbst komme ich aber aus der “Rentnerliga” 😉 (>stramme 65) und ohne spezielles Interesse an Spiele – habe mich aber schon vor Jahren vorsichtig Linux als Laie genähert und bin mit “Millimeterschritten” in das “Look & Feel” sowie in die Eigenheiten des Betriebssystems (mit “zugehaltener Nase”) gaaanz vorsichtig eingetaucht mit Ünterstützung der PC-Welt-Sonderhefte >Linux-Welt, um zu dem schon damals mit “Verfallsdatum” versehenen WinXP eine gangbare Alternative für den Alltag zu finden …

    Nach nunmehr 5 Jahren richte ich fast auf jeder “Alltags”-PC-/Notebookplattform ein passendes Linux-BS aus der Ubuntu-Family problemlos ein. Besonders in den letzten 2 Jahren hab ich in meinem “Rentner”-Umfeld auf Alt-/Seconhand-PC’s/Notebooks – je nach Hardware – von Ubuntu-Mate (WinXP-like) auf alter, bis Unity-Desktop für Office-/Multimedia-/Fotobearbeitung (Spiele sind außen vor!) auf (noch) aktueller Hardware mittlerweile mehr als 10 Rechner umgestellt …. und, alle Rentner kommen nach Einrichtung und kurzer Einweisung – bis auf ganz wenige spezielle Rückfragen zu Arbeitsweisen – damit problemlos klar. Viele sind besonders begeistert, dass sie ihr altes “Schätzchen” noch einige Jährchen haben retten können mit einem Betriebssystem, dass auch aktuell gehalten wird … Dank an MS für den “Rauswurf” dieser Kunden über das “Verfallsdatum” 😉

    b.t.w.: letzte Highlights bei der Installation waren das problemlose parallele “Aufsetzen” auf einem neueren Win7-Notebook mit UEFI-Bios, weil die Bekannte mittlerweile lieber mit Ubuntu als mit Win7 arbeitet > sie hatte bereits “Blut” geleckt beim unproblematischen Arbeiten unter Ubuntu …. und das Gegenstück dazu > Ubuntu-Mate auf einem 12 Jahre alten NB mit Celeron 1-Kern-CPU unter Einsatz von “forcepae” in den Ubuntu-“Eingeweiden” … und alles läuft unproblematisch, wie die letzten Updates gezeigt haben ….

    … nicht zu vergessen : Dank an Norbert und woblug für die informationreichen Abende über die letzten Jahre …

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  3. Marco

    Hi Michael,

    die Gründe, die du anführst sind absolut richtig. Die mit Abstand bekannteste Marke im Linux-Umfeld ist Linux selbst, danach kommt wahrscheinlich Ubuntu und dann andere Distros. Das ist für jemanden, der unbedarft ist, exterem schwierig. Die riesige Auswahl an Distros tut dann noch ihr Übriges.

    Was man meiner Meinung nach noch hinzufügen muss, ist dass Linux fasst nie vorinstalliert ist. Die Verbreitung von OS X kommt ja auch nur daher, dass die Menschen die MacBook so toll finden.

    Wir können uns das vielleicht nicht vorstellen, aber für die Meisten ist die Installation eines Betriebssystems eine unüberwindbare Hürde.

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  4. ein Laie

    ……………..dann wird es schnell massenhaft Software geben, die tadellos unter WINE läuft, wodurch Linux für mehr Nutzer in Frage kommt………………..
    ———————————————————————————————————
    Na hoffentlich, vor allem die Spiele müssen entlich richtig laufen
    auch DOS-GAMES wie z.B. PILGRIM oder STAR-TREK 25-ANNIVERSARY oder CÄSAR und GALADOR oder z.B. die komplette ANNO-Reie, die EGYPT-Reie,
    CLEOPATRA=(Adventure), CivCiti-Rom, Children of the Nil!->=(Städte-bau)
    und und und…………….!

    Alle naselang wird irgend ein neuer Kram ((neuer Fork) (GuiPakete)) rausgebracht aber die Offline-Gamer werden alleine gelassen!!!

    WARUM ?????

    Antworten
  5. ein Laie

    Werter Micha,

    Ich (und bestimmt auch viele andere) warte sehnlichst
    auf eine neue Audio Sendung von Dir !
    Mensch Mischa, komm in die Puschen und tu was!
    Wir, die Fans Deiner Sendung, wollen Dich wieder hören !

    Deine Audio-Sendung, sie fehlt uns !!!

    Liebe Grüße zu Dir und Deiner Family!

    Antworten
    1. Michael Wehram Beitragsautor

      Moin Moin,

      die neue Sendung ist bereits in Vorbereitung und kommt. Aber ich war zwischendurch auch im Urlaub 🙂
      Ich denke mal spätestens nächsten Mittwoch gibt es wieder auf die Ohren.

      Grüße,
      Michael

      Antworten
  6. Hauke Laging

    Ich sehe das so: Erst mal holen wir uns diejenigen, die wir schon längst hätten haben können: Die Windows-Nutzer, die sich aus irgendwelchen Gründen für Linux interessieren. Das sind – gemessen an Windows! – nicht viele. Aber wenn wir nur einen Prozentpunkt rüberholen, ist das für die (Desktop-)Linuxer schon fast eine Verdoppelung. Natürlich wird der Entwickleranteil kleiner sein als bei den bisherigen Linuxern, aber die “guten User” werden überrepräsentiert sein (gemessen wieder an Windows). Davon verspreche ich mir zwei Effekte, die unterschiedlich schnell greifen:

    Der schnelle Effekt: Wenn die Zahl der (v.a. Linux-orientierten) FOSS-Entwickler auch “nur” um 30% steigt, wird sich das erheblich in einer Verbesserung der Linux-Softwaresituation bemerkbar machen. Das heißt: Im qualitativen Vergleich mit Windows schneidet Linux immer besser ab, wodurch man mehr Leute für Linux gewinnen kann.

    Der Effekt daraus, dass eher die “guten” Windows-User abgezogen werden, wird sich erst später bemerkbar machen. Wenn wir mal 10% der Windows-Nutzer zu Linux rübergeholt haben, dann wird man merken, dass der durchschnittliche Supportaufwand unter Windows steigt. 😉

    Und wenn wir in der 10%-Region sind, dann wird Linux politisch relevant – weil die Linuxer sich dafür interessieren, was für Software der Staat nutzt. Die Windows-Nutzer interessiert das kaum. Wenn man der öffentlichen Hand dann (mit Übergangsfristen und Ausnahmeregelungen) gesetzlich vorschreibt, nur noch solche Hardware zu kaufen, auf der eine FOSS-Firmware problemlos laufen kann (nicht muss!), und nur noch solche Software einzusetzen, die entweder FOSS ist, dem Staat gehört oder aber problemlos unter WINE (das müsste man im Gesetz wohl geschwollener formulieren) läuft, dann bekämen die Compiler ganz schnell eine “WINE-Checkbox”. Und wenn die Entwicklung einer Software, die auch “unter Linux” läuft, für den Anbieter nur noch einen Klick entfernt ist (ggf. als gesonderte Version), dann wird es schnell massenhaft Software geben, die tadellos unter WINE läuft, wodurch Linux für mehr Nutzer in Frage kommt.

    Antworten
    1. ein Laie

      Werter Haucke,
      ich bin hier ziehmlich alleine als Kommentator unterwegs und ich freu mich echt,
      das hier auch mal ein anderer seine Meinung zum Besten gibt!

      Danke für Dein Posting!!
      Eine andere Meinung ist demokratisch und immer gut! 🙂

      Nicht erschrecken sondern lesen.
      (die Kommentare mit internen Querlinks-> ca 350 Postings)
      ————————
      http://www.computerbase.de/2015-08/windows-10-microsofts-datensammlung-sorgt-fuer-heftige-kritik/
      ————————
      MS hat sogar einen eingebauten Keylogger (Tastenschnüffler) intern im BS und sendet alles nach America !!

      Ja sackra, sind die bei Microsoft noch normal ??
      MS-Windows-10->Einfach gaga und voll irre !
      (NSA->you a data minnig for all world people men of internet!) 🙁
      ——————————————————————————————–
      Wenn ihr den LPD macht, sagt den Besucher was wichtig ist, also
      weißt ihn auf den Datenschutz hin !!

      Zeigt es den Leuten was abgeht!!
      Datenschutz, liebe Leute, das ist doch wichtig!

      Antworten
  7. ein Laie

    Ein klasse Artikel. Das wichtigste Argument “gegen” Linux haste aber vergessen.
    Das da lautet: Linux und (Offline) Spiele.

    Die GAMES! Das ist DAS KO-Kriterium für Linux!

    Klar, es gibt Wine, was ich auch nutze, nur bekomme ich da nur (bis jetzt) wenige Titel zum Laufen. Wer richtig Gamen/Zocken will kommt um Windows nicht drum rum. Sowas brauche ich NICHT mehr! Nun ist Win10 (ein Brutal-Schnüffel-Win) erschienen und in den Foren gehts mächtig ab.
    Lies mal was Win10 alles an Daten anfordert, vom Zwangsupdate gar nicht erst zu reden! Das haut einen aus den Latschen!

    Linux hat Zukunft, nur nicht auf die Schnelle.

    Und Steam? Das ist auch so ein Schnüffellant mit allen möglichen Anforderungen und vieles ist in englisch. Wenn ich spielen will, dann bitte Offline und ohne Zeitdruck, denn ich will dabei abschalten können und kein Stress!

    Jo und Mensch muss Wollen wollen. ICH WOLLTE !

    Ich bin nach dem XP-Ende umgestiegen und habe es nicht bereut. Hab mit den Distries von der “Linux-Welt” (sehr zu empfehlen) angefangen zu experimentieren und viel (alle Standart-GUIs +div. Sonder-distries) ausprobiert. So nach und nach hat sich rauskristallisiert was mir gefällt und was ich brauche!
    Auch im fam. Umfeld schnurrt nun ein Linux auf nem
    generalüberholtem PC (Sok 775) bestens.

    Nur eine DEB Datei für den Drucker oder wie z.B. der aktuelle (352.30) Graka-Treiber zu finden war echt frickelig, die Installation mit GDebi dagegen easy!
    Mit ppa und xyz-gepacke kann ich nichts anfangen, ich komme mit einer *.deb am allerbesten zu recht,wenn ich es aktuell haben will.
    Ansonsten Synaptic. Ist nicht so aktuell aber Synaptic finde ich super genial.
    Wenn ich weis wie die Datei heißt dann auch mal sudo apt-get install ***

    Daumen hoch für Linux!

    -Macht Wine für viele Spiele alltagstauglich. BITTE !
    -Baut mehr *.deb Dateien, gerne auch als Metapaket
    -Ich wünsche mir eine große Datenbank wo deb-Dateien gesammelt werden

    Antworten
    1. Michael Wehram Beitragsautor

      Die Spieler hatte ich absichtlich ausgelassen, das diese nicht direkt die Zielgruppe sind. Aber aus meiner Sicht gibt es da auch kaum noch Bedarf. Wenn ich auf Steam und Co. schaue, dann finde ich ein Überangebot an Spielen. Ein Problem könnte da nur sein, das es das Spiel XY nicht gibt und Linux deswegen Doof ist……

      Antworten

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